Archiv 2010

Alle Veranstaltungen, Theateraufführungen und Angebote, die im Jahr 2010 stattfanden

WEIHNACHTSBAZAR im AktionsRaum

Weihnachtsbazar im Aktionsraum

Weihnachtsbazar im AktionsRaum

Montag, 20.12.2010

14:00 bis 18:00

Kongostraße 28 • Berlin Wedding

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Bühnenprogramm

Spielaktionen

Kunstmarkt

Kaffee und Kuchen

 

BerlinerZentralTheater • "Faust" - Der Tragödie Zweiter Teil

"Faust" - Der Tragödie Zweiter Teil
In einer Inszenierung des BerlinerZentralTheaters, 2010

Ein bankrotter Staat, der sich bereitwillig mit einer Inflation zu retten versucht, Folgen eines Krieges, der neben dem offiziellen Anlass seine sehr speziellen Gründe hatte, gescheiterte Immigration von Kriegsflüchtlingen, unschuldige Opfer eines ungesteuerten Fortschrittswahns – Themen, die man eigentlich in einem Stück moderner Dramatik vermutet und stattdessen ganz unvermutet in einem ganz alten Stück findet.

„Faust II“ von Goethe ist das wohl bekannteste und zugleich unbekannteste Werk der Deutschen Klassik. Alle wissen von seiner Existenz, kaum jemand kennt es.

Faust als Stück wie auch als Figur im Spannungsverhältnis zwischen Identitätssuche und Verführbarkeit ist die Herausforderung, der sich das BZT in seiner neuen Arbeit annimmt.

Dabei versucht das Ensemble, seiner Art der modernen Klassiker-Interpretation treu zu bleiben: spannendes Theater zu machen, ohne in langweilig hohles Pathos einerseits und ohne in „moderne“ Regietheater-Manieriertheiten andererseits zu verfallen.
 

Regie: Ulrich Radoy
Musik: Thomas Naumann
Ausstattung: Hanka Vehabovic / Hartmut Kohn

Berliner TingelTangel

Wilde Bühne Berlin - Die "Goldenen Zwanziger"

Link zum BerlinerTingel Tangel

Berlin, im September 1921.
Die gelernte Operettensoubrette Trude Hesterberg erfüllt sich ihren Kabarett-Traum. Mit 5000 Mark eröffnet sie im Keller unter dem Theater des Westens an der Kantstraße ihre "Wilde Bühne", ein intimes Lokal mit 175 Plätzen.

Zunächst gibt es hier Lieder aus der Feder Leo Hellers und seiner Berliner Unter- und Kaschemmenwelt zu hören. Kurze Zeit später arbeitet auch die prominente Schreiberzunft - Kurt Tucholsky, Klabund, Erich Kästner und schließlich der Hausautor Walter Mehring - mit. Die Kompositionen stammen neben Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky vorwiegend vom Hauskomponisten Werner Richard Heymann, der später auch Karriere als Filmmusik-Komponist machen wird.

Und auch an renommierten Interpreten ist kein Mangel: Margo Lion, Kurt Gerron, Wilhelm Bendow, Annemarie Hase, Kate Kühl, Joachim Ringelnatz. Die verschiedenartigen Talente werden künstlerisch wie organisatorisch zusammengehalten und geformt von einer Prinzipalin, die durch zielbewusste Regiearbeit jede Individualität zur Entfaltung bringt und Texte, Musiken, Kostüme und Darstellung zu einer Stileinheit zu verschmelzen weiß, die es überflüssig macht, "Effekte aus anderen Kunstarten zu borgen", wie der Kritiker Max Herrman-Neiße erkennt.

Die rasch voranschreitende Inflation und ein Brand setzen jedoch dem Theater bereits im Oktober 1923 ein jähes Ende.

5 Kontinente, 3 Klassiker, 4 Jahreszeiten und ein Einfall

„5 Kontinente, 3 Klassiker, 4 Jahreszeiten und ein Einfall"
Regie: Thilo Bäß

Das kleine Schwester-Ensemble des BZT, (BerlinerZentralTheater) spielt mit der Welt der Poesie und der Welt in der Poesie.
Die Spielenden überschreiten Grenzen: nicht nur zwischen den Ländern, Kulturen, Sprachen, sondern auch den Literaturgattungen „und wandeln mit bedächt‘ger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle..." (Goethe).

Als multikulturelles Werkstatt-Theater experimentieren sie mit lyrischen Texten und präsentieren in der Vorweihnachtszeit das dramatische Ergebnis ihrer Reise. Denn „ihr wißt, auf deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag" (Goethe).

Sieben und ein Streich

Sieben und ein StreichWeit oben im Norden Europas ist der Weihnachtsmann zu Hause. Viele Geschichten ranken sich um ihn, aber auch um Trolle, Wichtel und Weihnachtstraditionen. Lasst euch in den Norden entführen: hört Lustiges und Besinnliches, trefft Trolle und Wichtel, begegnet Gänsen und Tannenbäumen, folgt in verschneite Märchenwelten oder versetzt euch in nördlich verzauberte Wohnstuben mit wärmendem Kamin.

Die passenden tiefen Töne zaubert Michael Waterstradt aus seinem Kontrabass hervor.

 

 

zwischenträume – Max und Moritz

Szenenfoto: Max und Moritz Foto: KREATIVHAUS-Archiv, Michael Schröder

zwischenträume präsentiert
am 19. November um 15:00 Uhr

Max und Moritz

Wer kennt sie nicht, die frechen Lausbubenstreiche von Max und Moritz.

Einst von Eltern oder Großeltern vorgelesen oder im eigenen Buch selbst geschmökert, sind sie bis heute in unserem Gedächtnis haften geblieben.

Mit ungewöhnlicher Ästhetik und liebevoll gearbeiteten Requisiten und Kostümen (Angelika König) interpretieren Mitglieder der Gruppe die Streiche an Witwe Bolte, Schneider Böck und Lehrer Lämpel auf ganz eigene unterhaltsam verspielte Weise.

Bei diesem amüsanten Theaterspiel erweckt eine Geschichtenerzählerin die unvergessenen Reime von Wilhelm Busch neu zum Leben. Zusätzlich werden die Streiche der beiden Burschen musikalisch mit Gitarre untermalt und interpretiert.

An alle Junggebliebene, die sich gerne an die Streiche von Max und Moritz erinnern, wendet sich unser ca. 40-Minuten-Stück.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Theaterpädagogisches Fachforum SICHTEN XII

Archiv 2010

„Ich sehen was, was du nicht siehst!“ 
Theater aktiv erleben

Am 12. November im Saalbau Neukölln

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ - doch was heißt eigentlich 'Theater sehen'?
Klar ist: Jedes Theater braucht ZuschauerInnen. Denn das Theaterstück allein ist noch nicht das Kunstwerk. Das entsteht erst gemeinsam mit den ZuschauerInnen im Moment der Aufführung. Und jedes Augenpaar im Theatersaal sieht sein eigenes Stück. Denn schließlich geht es beim 'Theater sehen' darum, die auf der Bühne gezeigten Vorgänge und künstlerischen Zeichen individuell zu entschlüsseln und mit der eigenen Phantasie zum Kunstwerk zu vollenden.

In Workshops, Best Practice-Beispielen, Aufführungen und Vorträgen wollen wir uns vor diesem Hintergrund u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen:

• Was passiert eigentlich beim Zuschauer während der Rezeption?

• Welche Ansätze, Methoden und Beispiele von Vor- und Nachbereitungen im Kita- oder Schulalltag sind fruchtbar? Welche Methoden helfen die „Zuschaukunst“ (B. Brecht) zu entwickeln und zu befördern?

• Und wie kann man nach einem Theatererlebnisse dieses in Spiele, Worte, Bilder u.ä. einfangen?

ErzählCafé am 20.11.2010: Daniel Dagan

Seit 20 Jahren ist Berlin wieder eine vereinte Stadt. Aus der Perspektive eines Auslandskorrespondenten hat er den Wandel der Zeiten miterlebt und stets kompetent darüber in den verschiedensten Medien der Welt berichtet.
Was hat sich verändert, was ist geblieben?

Daniel DaganDaniel Dagan ist Mitglied im Verein  der Ausländischen Presse in Deutschland (VAP) und in der Association des Journalistes Europeéns (AJE).

Er schreibt für The International Herald Tribune, Handelsblatt,
Der Tagesspiegel, Die ZEIT, Le Monde und El Mundo. Er berichtete aus Paris, Madrid, Bonn, Washington und Jerusalem.
In Deutschland ist er auch durch seine  Kommentare und Diskussionsbeiträge in Hörfunk und Fernsehen bekannt.

Daniel Dagan ist Autor von: "Die über uns.  Deutschland und das Fremde". Verlag Volk und Welt, Berlin. Er ist Vorsitzender der Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte.

Wir freuen uns auf  Sie!

Wohin soll die Reise gehen?

Vorderseite des Flyers "Wohin soll die Reise gehen" ein Theaterstück des Jugendtheaters KRASS nach Motiven aus "Robinson Crusoe"Jugendtheater KRASS präsentiert:

Wohin soll die Reise gehen?
... auf den Spuren von Robinson Crusoe

Der Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe dient als thematischer Ausgangspunkt der theatralen Reise.

Wie der junge Robinson, der trotz der eindringlichen Warnungen seines Vaters, seinem Traum zur See zu fahren nachgeht, begeben sich auch die 9 Jugendlichen der Theatergruppe KRASS auf eine Reise ins Ungewisse.
Eine Reise zu Ihren Träumen.
Dazu legen sie mit einem Schiff ab und werden jedoch vom Kapitän des Schiffes auf einer einsamen Insel ausgewildert.
Ihre dort erlebten Abenteuer mit wilden Tieren, feindlich gesinnten Eindringlingen und einer Menge Zwieback zeigen die Jugendlichen der Jugendtheatergruppe KRASS in ihrer aktuellen Produktion in einer multimedialen Theater-Collage.

Premiere war am 26.11.2010.

Leitung: Grit Röser und Philipp Mayer


ErzählCafé im Dezember 2010

Flyer zumErzählCafé anläßlich des 90. Geburtstags vonJonny Markschiess-van TrixLuftikus mit Bodenhaftung

Er ist ein wandelndes Artistenlexikon: Varieté, Schaustellerei, Zirkus – er sammelt alles darüber. Selbst Akrobat zu werden war ihm nicht vergönnt.


Julius Markschiess van Trix (bei vielen vor allem als „Jonny“ bekannt) prägt seit Jahrzehnten das Bild des Fischerkiezes wie kaum ein anderer. Jeder kennt ihn und Jonny kennt jeden.

Es gibt nur noch wenige Urberliner, die so viel über die Historie und Menschen dieser Stadt zu berichten wissen. Jeden Tag sieht man den inzwischen in die Jahre gekommenen, aber immer noch vitalen und energiegeladenen Herrn durch die Straßen und Gassen flanieren. Es ist sein Kiez, hier ist er aufgewachsen, er kennt den Stadtteil wie seine eigene Westentasche. Als er 1920 auf die Welt kam, sah Berlin natürlich noch ganz anders aus.

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

Theater Diamant: "Familiengeschäfte"

 

präsentiert am Fr., 29. / Sa., 30. Okt 2010, 20:00 Uhr

Familiengeschäfte“ – „A SMALL FAMILY BUSINESS“
(Alan Ayckbourn, Bearbeitung Dorothee Wendt)

Willkommen bei Familie Ayres und Grace, einem traditionellen Familienbetrieb. Schauen Sie zu, wenn Jack, glücklicher Familienvater und zukünftiger Geschäftsführer, sein Hemd wechselt, wenn Ken - der Seniorchef - Jack auf dem Klo in Betriebsgeheimnisse einführt oder wenn Harriet, Kens Schwägerin, am Kochtopf über die Essgewohnheiten ihrer Mitmenschen philosophiert. Erleben Sie eine Bilderbuchfamilie in die Krise gerät. Da gibt’s nur eins: Zusammenhalten wie Pech und Schwefel und also auch bis in den Tod.

Eintritt € 9,- / ermäßigt 7.-

ErzählCafé am 16.10.2010: Bauerngarten Berlin

Zum WELTERNÄHRUNGSTAG sind im ErzählCafé diesmal als Gäste:
Benjamin Bauer und Max von Grafenstein.

Als Initiatoren ihres Bauerngarten-Projekts sehen sie eine Chance, Natur und Landwirtschaft wieder in die Stadt zu tragen.
Sie bieten ökologisches Gemüse an.

Benjamin Bauer und Max von Grafenstein legen  am Stadtrand von Berlin ökologische Gemeinschaftsgärten an. Diese können parzellenartig gepachtet, oder mit Rundumversorgung in Auftrag gegeben werden.

Das Bauerngartenjahr geht vom Frühjahr bis zum Herbst. Die Städter haben so die Möglichkeit, eine breite Palette von Gemüsepflanzen über den Sommer zu begleiten. Bei einem Zeitaufwand von nur einer Stunde pro Woche.

Die ökologische Landwirte bereiten alles Nötige vor, stellen Jungpflanzen und Saatgut, sowie Gartenwekzeuge zur Verfügung. Und sie kümmern sich auch um die Bewässerung. Also, worauf warten wir noch?

Wir freuen uns auf Sie!

Mia & Miguel oder Pinto, pinto, gorgorito

Märchentage @ KREATIVHAUS
Theater Naseweis

Mia & Miguel oder Pinto, pinto, gorgorito

Ein Spielplatz, zwei Kinder, zwei Sprachen.
Nach Motiven lateinamerikanischer Kinderspiele, -lieder und -reime entwickelt sich ein Spiel um allein und zu zweit sein, um einander verstehen ohne sich zu verstehen, um anders und doch gleich sein, um voneinander lernen, um miteinander zu spielen.
Mit Astrid Schulze und Helga Schimonsky

Ein erstes Theatererlebnis mit anschließender Mitspielaktion
für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren

Dauer: ca. 40 min

 

Juanita und der Schatz der Inka

Juanita und der Schatz der Inkas

Begleitet die mutige Peruanerin auf ihrer aufregenden Schatzsuche, folgt den Spuren dieser frühen Hochkultur und erfahrt viel Wissenswertes über die heutigen BewohnerInnen Südamerikas.

Eine Theater-Mitmachaktion für kleine Abenteurerinnen und Abenteurer ab 5 Jahre
Dauer: ca. 120 min

„Juanita und der Schatz der Inkas“ wurde dreizehn Mal erfolgreich aufgeführt. Insgesamt waren 291 Zuschauer bei den Vorstellungen, davon 208 Kinder und 83 Erwachsene; das ergibt einen Durchschnitt von ca. 22 Besuchern pro Aufführung.

 

 

Drachenfest im Britzer Garten

Am Sonntag, den 10.10.2010 ist es wieder so weit:
In der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr steigt im Britzer Garten das Drachenfest.

Auch das KREATIVHAUS lässt seine – nein, nicht Drachen, sondern Ballons! - steigen.
Bei der Bastelaktion ‚Ballonbau’ werden Helium befüllte Luftballons wie kleine Heißluftballons gestaltet. Körbchen dran, Nummernschild drauf, fertig, los! Natürlich können die kleinen Bastelpiloten ihren ‚Heißluftballon’ auch mit nach Hause nehmen.
Und da klebt er dann fröhlich an der Kinderzimmerdecke...

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