Theaterschule & -gruppen

Theatergruppen und Theaterschule

Theaterschule und Theatergruppen

Als Theaterpädagogisches Zentrum bietet das KREATIVHAUS selbstverständlich eine Riesen-Auswahl an Theaterangeboten unterschiedlichster Stilrichtungen. Zum "Reinschnuppern" und Lernen für AnfängerInnen oder mit hohem professionellem Anspruch und einem über die Jahre nachhaltig wachsenden Zuschauerzuspruch aus allen Bevölkerungsschichten:

| APPLAUS | KRASS | BZT | BEWEGTES THEATER | Theater & Geschichten |
Theater Naseweis | WunschTheater |

Gretchen

Unsere Theater- und Musicalschule  APPLAUS oder die Jugend-Theatergruppe KRASS sowie unsere Multikulturelle Kindertheatergruppe erfreuen sich einer lebhaften Nachfrage unter Kindern und Jugendlichen.

Das BerlinerZentralTheater (BZT) und das BEWEGTE THEATER sind eher was für die "Größeren" unter uns.

Mit dem Boulevard-Stück "Pension Schöller" hat das BZT im Jahr 2008 einen Riesen-Erfolg gelandet. 2009 setzte das BZT seine Erfolgsserie mit dem Stück "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" fort. 
Am 25. September 2010 findet die Premiere von "Faust - der Tragödie Zweiter Teil" im KREATIVHAUS statt.

Das "BEWEGTE THEATER" zeigte 2008/09 die Inszenierung "BLAUE STUNDE" und 2010 das Stück "Zwischen den Stühlen" .

Projekte wie z. B.  "Theater und Geschichten" haben sich aufs Schild geschrieben, zu Jubiläen, Festen, historischen Anlässen oder anderen besonderen Gelegenheiten "gespielte Inhalte" zu entwickeln und zu produzieren.

Don Quijote Berliner Zentral TheaterIm "Theater Naseweis" richten wir uns an die Kleinsten und Liebsten und bieten ihnen allwöchentlich ein Mitmachtheaterangebot vom Feinsten.
 
Das dem Stegreiftheater verpflichtete "WunschTheater" lässt ZuschauerInnen-Wünsche  vor ihren Augen in Erfüllung gehen.

Und in der Gruppe "Reife InsulanerInnen"  zeigen erwachsene AmateurInnen, welche Bühnentalente aus dem Schlummer geweckt werden können.

Krass Theater

Wie Sie sehen, sind unsere Aktivitäten äußerst vielseitig und wir halten es mit Theorie und Praxis, wenn es um Theaterpädagogik geht.

Schauen sie rein, machen Sie mit!
Ob besuchen oder selber spielen: Theater ist immer ein Zugewinn - für alle Beteiligten.

APPLAUS

Theater- und Musicalschule für Kinder und Jugendliche

APPLAUS, die Theater- und Musicalschule im KREATIVHAUS, bietet Kindern und Jugendlichen eine fundierte Ausbildung in den Bereichen Theater und Musical.

Der Unterricht in Schauspiel, Tanz und Gesang fördert die darstellerischen Fähigkeiten und Talente der Kinder und Jugendlichen und entwickelt daneben ihr Selbstbewusstsein, die Kommunikationsfähigkeit, Fantasie, Körpersprache und Haltung genauso wie ihre Kritik- und Konfliktfähigkeit.

Seit dem 13. Februar läuft nun das neue Semester.

Immer samstags - außer in den Ferien

  • AnfängerInnen: 10:30 bis 12:15 Uhr
  • Fortgeschrittene: 10:30 bis 14:00 Uhr

Die nächste Semesterpräsentation findet am 4. Juli 2010 statt.

Bei APPLAUS unterrichten Profis mit Bühnenerfahrung aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Tanz und Gesang, die zumeist über eine theaterpädagogische Ausbildung verfügen.

Unser APPLAUS-Team finden Sie hier.

Wie werde ich Theater-Profi?

KRASS

Hintergrundinformationen über KRASS, das Jugendtheater mit Bewegung, Musik und Sprache 

KRASS-LogoDie Theatergruppe existiert seit 1995 und richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren.
Ansatz der Arbeit ist das Erspielen von frei erfundenen Vorlagen bzw. die Arbeit mit literarischen Texten mittels der Methoden des Improvisationstheaters.
In den letzten beiden Jahren lag der inhaltliche Schwerpunkt auf Körperarbeit zu Musik und Geräuschen.

Zur Teilnahme an Proben und Aufführungen von KRASS sind Menschen von 16 bis 22 herzlich eingeladen.
Mehr dazu hier.

Jugendtheater KRASS. Schneiders BüroDie Jugendtheatergruppe hatte 2005 die Charakterstudie "Schneiders Büro" zur Aufführung gebracht, an der seit September 2004 geprobt wurde.
Eingebettet in den Rahmen eines Großraumbüros eröffneten sich dem Zuschauer sechs Charaktere, die in einem Beziehungsgeflecht zueinander standen bzw. "saßen" .
Der beliebteste Platz, der Korbsessel des Herrn Schneider wurde zum Beichtstuhl für Geständnisse und Gegenstand der kleinen Machtkämpfe im Mikrokosmos Büro.
Als roter Faden zog sich eine schwermütige Stimmung mit philosophischen Zitaten des Hilfsbuchhalters Soarez aus Fernando Pessoas "Buch der Unruhe" durch das Stück, die mittels rhythmischer Elemente und absurder Szenen gebrochen wurde.
Statt Programmheft wurden die Darstellerinnen in einem im Stück integrierten Video den Zuschauern "näher gebracht".
Schneiders Büro wurde von Juni - September 2005 viermal im KREATIVHAUS präsentiert.

Jugendtheater KRASS. "Glasklar"2006 hat die Theatergruppe KRASS die Szenencollage "Glasklar" zur Aufführung gebracht.
Das eigenwillige Material Glas in verschiedenen Varianten (Flaschen, flächige Elemente, Fenster, Steinchen) wurde genutzt, um sich über Improvisation den Objekten anzunähern und die Spiel- und Verwandlungsmöglichkeiten auszuloten.
Der ästhetische Charakter des Materials wurde herausgearbeitet bzw. durch das Spiel hervorgehoben, seine Transparenz und Schärfe, der eigene Klang, aber auch die Grenzen.
Eingebettet in dieses Spiel mit Objekten waren Texte, Gedichte und bildhafte Aussagen aus Erzählungen und Märchen eine zweite Ebene, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die daraus entstandenen einzelnen Szenen wurden wie Splitter zu einer Collage zusammengefügt, deren Inhalt sich um Bekenntnisse, Geständnisse und Ansichten zu Durchschaubarkeit, Zerbrechlichkeit und Klarheit des Materials Glas ranken.
Jugendtheater KRASS. "Glasklar"Das Ergebnis der wöchentlichen Proben war zur Premiere im Juni 2006 im KREATIVHAUS zu sehen.
Insgesamt wurden 5 Vorstellungen bis September präsentiert.

"Das gelbe Sofa" war der Arbeitstitel der Gruppe für 2007.  Darin griff  KRASS auf Minidramen und Einakter des 20. Jahrhunderts zurück.
Die Handlung in den Stücken ist von den verschiedenen Autoren nur skizzenartig umrissen und liess viel Raum für eigene Improvisationen und eine theatrale Auslegung.
Die Figuren und der entsprechende Text für die einzelnen Szenen wurde gemeinsam erarbeitet, jede Spielerin fand so ihren Platz im Stück.
Einzig ziemlich sperrig wirkende weiße Steppmatten fanden sich verwandelt in jeder Szene wieder, mal als Yogateppich, mal als Nähutensil oder mantelartiger Überwurf.
Mit diesem sehr reduzierten Spiel um ein Objekt setzte KRASS einen Stil fort, der in nahezu allen Produktionen zu finden ist.
"Das gelbe Sofa" wurde nach 4 monatiger Probezeit Anfang 2007 als Werkschau im KREATIVHAUS präsentiert.

Im Frühjahr 2008 brachte die Gruppe dann ihre Performance „lebensMITTEL“ beim Performance-Festival „unart“ im Maxim Gorki Theater zur Aufführung.

Szenenfoto aus der KRASS-Inszenierung Kopi Luwak; Foto: KREATIVHAUS ArchivIm Herbst 2008 sortierte sich die Gruppe dann neu.
Unter der neuen Leitung des Theaterpädagogen Philipp Mayer wagte sie sich in bisher ungewohntes Terrain. Es sollte ein Stück nach literarischer Vorlage geprobt werden.

Nach 10-monatiger intensiver Probenarbeit fand dann im Sommer 2009 die Premiere zu „Kopi Luwak und Gras - von Trugbildern, Schicksalen und der Suche nach dem Glück“ statt.
Dieses Stück wurde dann bis zum Herbst mehrmals in der ausverkauften Probebühne aufgeführt.

Momentan bereitet sich die Gruppe auf die 2. Lange Nacht der Opern und Theater am 10. April 2010 vor, an der sich in diesem Jahr auch das KREATIVHAUS erstmalig beteiligt.
Hier werden drei Theatergruppen (BZT, Bewegtes Theater und KRASS) ihre Interpretationen zu Shakespeares „Romeo und Julia“ zeigen.

KRASS wurde von Susann Tamoszus (Spiel- und Theaterpädagogin) angeleitet und wurde dann von Ulrike Taube (Theaterpädogin, Kommunikationswissenschaftlerin) betreut.
Seit Herbst 2008 ist Philipp Mayer (Theaterpädagoge) der neue Leiter der Gruppe. Neben seiner Arbeit mit KRASS gehört Phillip Mayer auch zum Team der Theater- und Musicalschule APPLAUS.

Theater Naseweis

Das "Theater Naseweis" hat sich im April 2006 mit dem Ziel gegründet, ein erstes Theatererlebnis für die Kinder von 1,5 bis 3 Jahre zu schaffen.
Zum Konzept des "Theaters Naseweis" gehören:

  • altersgerechte Inhalte und Formen
  • die Verwandlung der Schauspielerinnen in die Spielfiguren vor den Augen der Kinder
  • zum jeweiligen Stück passende abschließende Mitspielaktionen

Alle Stücke sind in Eigenregie entwickelt und werden von Astrid Schulze und Helga Schimonsky (Theaterpädagoginnen und Schauspielerinnen) gespielt.

BerlinerZentralTheater

Die Jugendtheatergruppe BerlinerZentralTheater gibt es seit 1999. Im Mai 2009 feierte die Gruppe ihr 10jähriges Jubiläum!

In diesen Jahren hat die Gruppe viele Inszenierungen auf ihre spezielle Art, der Kombination von szenischem Spiel und Trommelmusik, erarbeitet:

  • 2000 "Gehen" Etüde von Ulrich Zimmermann
  • 2001 "Die RäuberInnen" nach Friedrich Schiller
  • 2002 "Gretchen in love", Szenen aus "Faust I" von Goethe
  • 2003 "Nein!", Szenen aus "Lysistrate" von Aristophanes
  • 2004 "Kabale und Liebe" nach Friedrich Schiller
  • 2005 "Der Sturm" nach William Shakespeare
  • 2006 "Im Morgengrauen ist es noch still" von Boris Wassiljew
  • 2007 "Don Quijote", frei nach Motiven von Miguel Cervantes
  • 2008 "Pension Schöller" von Carl Laufs
  • 2009 "Am kürzeren Ende der Sonnenallee"
  • 2010 "Faust – Der Tragödie zweiter Teil"
    Premiere am 25. September 2010

Zentral Theater im Kreativhaus. Pension SchöllerDiese Inszenierungen liefen mit großem Erfolg auf der Bühne des KREATIVHAUSES und auch an anderen Spielstätten in Berlin und Brandenburg, so z.B. im Berliner carrousel - Theater, im Theater unterm Dach, im Schlossplatztheater Köpenick, beim Pankower Kunstfest 2003, im Potsdamer Waldschloss u.a.

Zur Arbeitsweise:
Ein altes Stück aus der dramatischen Literatur wird erarbeitet. Trommeln und andere Percussionsinstrumente geben dafür die richtige power und helfen, den Rhythmus des Stückes zu finden.
Nach etwa einem halben Jahr Probenarbeit (immer mittwochs 18 bis 21 Uhr und vor der Premiere auch an den Wochenenden) kommt es zur Aufführung - und erstaunt stellen SpielerInnen und ZuschauerInnen fest, wie das vermeintlich "alte" Stück ihre Empfindungen und Gedanken reflektiert! (Mehr über die Probenarbeit)

TrommelTeater. SturmAngeleitet wird die Gruppe seit ihrer Gründung von Ulrich Radoy (Schauspieler und Regisseur) und Thomas Naumann (Musiker, Musikpädagoge).
Zur Zeit arbeiten in der Gruppe 13 SpielerInnen, einige davon schon seit 1999.

2005 inszenierte die Gruppe die märchenhaften Komödie "Der Sturm" von William Shakespeare.
Premiere war am 20. Mai 2005.

 

Don Quijote im KreativhausAuf eine abgelegene Insel retten sich nach einem Schiffbruch unterschiedliche Reisende. Steffanie und Trincola, die sich mit dem unterdrückten Ureinwohner Caliban verbünden, Königin Osnola, der Antonia nach dem Leben trachtet, um selbst Königin zu werden, Ferdinand, der Miranda verführt.

Prospero, rechtmäßiger aber vertriebener Herzog von Mailand, hat mit ihnen allen eine Rechnung offen und arbeitet mit dem Luftgeist Arielle an seiner Rache.
Allerdings kommt es nicht zum Blutvergießen und alles endet unerwartet friedlich.
Diese inzwischen sechste Arbeit der Gruppe präsentierte sich in gewohnter Weise mit szenischem Spiel, Trommelmusik, und Liedern.

Im Oktober 2005 begann die Gruppe mit der Erarbeitung des Stücks "Im Morgengrauen ist es noch still" von Boris Wassiljew, eine Geschichte über 6 Soldatinnen der Roten Armee und ihres männlichen Vorgesetzten während des 2. Weltkrieges.
Premiere war am 12. Mai 2006.

Im Juni 2007 feierte das Stück "Don Quijotes Abenteuer" Premiere im KREATIVHAUS.
Bevor sich aber der Vorhang öffnen konnte, hatte Thalia, die Muse des Theaters, intensive Probenarbeit angesetzt.
Thalia heißt in diesem Fall Ulrich Radoy, ist Theaterregisseur und zusammen mit seinem Ensemble BerlinerZentralTheater inszenierte er Miguel Cervantes` 400 Jahre alte Geschichte des "Ritters von der traurigen Gestalt".

Das BEWEGTE THEATER

Seit 1996 leitet Irina Kowallik das "BEWEGTE THEATER" und hat sich mit ihr auf die Suche nach neuem und individuellem Ausdruck begeben.

In den vergangenen 14 Jahren entstanden 7 abendfüllende Stücke.
Dabei hat sich die Gruppenzusammensetzung immer wieder verändert.

Das Besondere an den Stücken des BEWEGTEN THEATERS ist, dass die Persönlichkeit und der individuelle Blick auf die Dinge des Lebens der DarstellerInnen in die Inszenierungen einfließen.
Das ist möglich, weil die Erarbeitung aus der Improvisation resultiert und nicht aus einem Text oder einer Stückvorlage.
Ein Thema oder eine Situation ist der Rahmen.
Aus den Mosaiksteinen von Szenen entsteht dann ein rundes Stück.

Die DarstellerInnen sind im Berufsleben involviert.
Daher sind Inszenierungen weniger das Ziel als der Weg dorthin.
In Aufführungen kann immer nur ein kleiner Teil der eigentlichen Erfahrungen und Ideen aufgenommen werden, aber pointiert inszeniert zeigen sie, was die Menschen bewegt!

Wichtig in der wöchentlichen Arbeit der Gruppe sind das Körper- und Raumbewusstsein, die Persönlichkeitsentwicklung, das künstlerische Ausdrucksvermögen und die Integration jedes einzelnen mit gemeinsamen Übungen positiv zu beeinflussen.

Inszenierungen:
work - in - progress (1996/97)
SALOME (1998/99 )
ALLOTRIA (2000/01)
In Bausch und Bogen (2002/03 )
Herbst - Zeit - Lose (2003/04)
Warten auf ... (2006/07)
Blaue Stunde (2008/09)

Für das erste Programm work - in - progress 1997 erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen verschiedene pantomimische Illusionstechniken.
In Einzel- und Gruppenimprovisationen entstanden spannende und unterhaltsame Mimographien und Szenen.
Die Arbeit mit kurzen Texten brachte die Gruppe zu kleinen Choreographien in die die Sprache wie ein Requisit einbezogen wurde.

Mit dem Stück SALOME setzte sich das BEWEGTE THEATER mit dem antiken Mythos auf seine Weise auseinander.
Teils als Maskentheater, teils als Ritual, gemischt mit Gauklerei und Mime entstand ein nachdenklich-unterhaltsamer Abend mit Gegenwartsbezug, der zu weiterer Diskussion anregte.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden experimentelle Wege des Theaters beschritten.
Aus dem Spiel mit Geräuschen, Papier, Licht und Körper entstand das Programm ALLOTRIA - ein Spiel mit der Wahrnehmung, das allen Beteiligten, ZuschauerInnen und SpielerInnen viel Freude bereitete.
Wieder wurden Texte eingesetzt, dieses Mal entweder im Dunklen oder als alleinige Aktion auf fast leerer Bühne.
Ein von der Gruppe selbstgemaltes abstraktes Bild gab die Inspiration zu einer Szene in der jeder der DarstellerInnen Linie, Farbe, Form und zugleich Rhythmus war.

Im Jahr 2003 hatte das BEWEGTE THEATER mit dem Stück In Bausch und Bogen wiederum sehr erfolgreiche Aufführungen.
Die Gruppe hatte die Szenen wie immer aus der Improvisation erarbeitet.
Aus einfachen Gesten und Haltungen entstanden kleine Choreografien.
Das Spiel mit Geschlechterklischees und eigenen Rollenbelegungen war anspruchsvoll, unterhaltsam und nachdenklich.
Jede der Darstellerinnen, es waren diese mal ausschließlich Frauen, konnte an der eigenen Person und den anderen neue Facetten der zwischenmenschlichen Kommunikation entdecken.
Das Streben nach dem Schönheitsideal wurde absurd in Szene gesetzt.
Kleidungsstücke verwandelten sich mit Hilfe der SpielerInnen in lebendige Wesen und konnten so auf der Bühne aus ihrem Leben erzählen.

Aufgrund persönlicher Veränderungen einiger Darstellerinnen, die mit Umzug verbunden waren, formierte sich die Gruppe im September 2003 neu.
Es war auch deshalb ein Neuanfang, weil die neuen Gruppenmitglieder unterschiedliche Voraussetzungen für die Theaterarbeit mitbrachten.
So dauerte es etwas, bis eine gemeinsame Basis entstand.
Es wurde wieder an einem neuen Stück gearbeitet.
Die Improvisationen drehten sich um den Themenkreis: Großstadt - Herbst - Begegnungen - Freundschaft - Arbeit.
Dabei entstanden pantomimische Szenen, Schirmszenen, sehr persönliche Blätter-Träume und das Bild einer in kleine Zuhause aufgeteilten Bühnenfläche in denen jeder seine "Lieblings..." vertrat und verteidigte.
Die Premiere HERBST - ZEIT - LOSE fand am 3. Juli '04 auf der Probebühne des KREATIVHAUSES statt.
Es folgten einige das Publikum begeisternde Aufführungen und Wiederaufnahmen.

Die letzte Inszenierung WARTEN AUF... (Premiere 23. Juni 2006) spielte an einer Bushaltestelle.
Der Ort gab die Situation vor.
Es wurde gewartet.
Eigentlich passiert nichts beim Warten, aber das BEWEGTE THEATER zeigte auch Unsichtbares.
Zu den üblichen Wartebeschäftigungen der Menschen gesellten sich so auch Träume, Sehnsüchte, Irritationen und Trugbilder. Dabei wurde neben Schauspiel, Sprache und stilisierter Bewegung auch der Pantomime wieder Raum gegeben.

Die Premiere des Stücks "Blaue Stunde" fand  am 28. November 2008 statt.
Es wurden bewegte Bilder, menschliche Gestalten vom Morgennebel über Nachtträume bis zum Neubeginn eines Tages in unterhaltsamen Szenen gezeigt.

Das aktuelle Stück des BEWEGTE THEATERs "Zwischen den Stühlen" hatte am 23. April 2010 um 20 Uhr im KREATIVHAUS Premiere.

Fotos von den Inszenierungen sind anzuschauen unter: www.mimedance.de

Übrigens: Wir freuen uns auf Neueinsteiger!

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