Weiterbildung

Fortbildungsangebote, teils gefördert

Weiterbildungen 2010

Weiterbildungen im KREATIVHAUS

Das KREATIVHAUS wird auch 2010 wieder vom Europäischen Sozialfond geförderte Weiterbildungen im Rahmen des Programms „Zusatzjobs und Bildung“ für Teilnehmende an Arbeitsgelegenheiten (Zusatzjobs) und Arbeitslose, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II haben, anbieten.

Ausbildung zum Theateropädagogen/-in (BuT)

Die Ausbildung besteht aus der Berufsbegleitenden Grundlagenbildung zum/zur Spielleiter/-in Theaterpädagogik BuT, die von der LAG Spiel & Theater Berlin e.V. durchgeführt wird, und einer Aufbaufortbildung zum/zur Theaterpädagogen/-in BuT, die vom KREATIVHAUS e.V. durchgeführt wird.

Über den aktuellen Stand informieren Sie sich bitte unter www.lagstb.de.

Eine nächste Aufbaufortbildung durch das KREATIVHAUS  ist z.Zt. noch in Vorbereitung.

Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen und Demenz

Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen
und Menschen mit Behinderungen und Demenz

Im Spiel und in der Gestaltung - vom einfachen Erkundungsspiel bis hin zum Symbol- und Rollenspiel - machen Menschen vielfältige Erfahrungen: sie lernen und orientieren sich spielend. Im Spiel erfahren Menschen, dass sie gestalten, verändern und etwas bewirken können. Körper und Phantasie werden bewegt , neue Fertigkeiten entdeckt und erprobt, Selbstbewusstsein aufgebaut oder gestärkt und Konflikte spielend bewältigt oder relativiert. So hat das Spiel sowohl eine anregende und herausfordernde als auch eine entlastende Funktion. Das gilt in hohem Maße für die, deren Alltag nicht mehr von Pflichten bestimmt wird oder die nicht mehr allein Kraft und Willen zum Spielen aufbringen, sondern die Gruppe suchen und brauchen.

Die Themengruppen des Kurses sind:

  • Biographiearbeit
  • Spielpädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit behinderten/ beeinträchtigten Menschen
  • Gestalterische Möglichkeiten und kreative Farbenspiele
  • Spiele mit allen Sinnen und Gedächtnistraining
  • Vertiefende Einführung in die Krankheit Demenz
     

Dozentin: Helga Schimonsky

Spiel-, theater- und musikpädagogische Methoden ...

... zur Förderung von Kommunikation, Körperbewusstsein und Sprache bei Kindergarten- und Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache

Das Ziel der Weiterbildung ist es, Sprachaneignung und –gebrauch möglichst sinnlich, Handlung begleitend und am sozialen/pädagogischen Alltag orientiert zu fördern. Erzieher/-innen und Pädagogen/-innen werden verschiedene Medien und Methoden vorgestellt, um Kindern eine Sprache anregende Umgebung zu gestalten und im Alltag Situationen zu erkennen und zu unterstützen, in denen sich Kinder Sprache spielerisch aneignen können.

Neben der Vermittlung basaler Elemente der Sprachförderung (auditive Wahrnehmung, Artikulation, Satzbildung usw.) werden Spiele und Übungen angeboten, die den Kindern über Rhythmus, Körperempfinden, Klang und Geräuschen die Möglichkeit geben, Sprache ganzheitlich zu erfassen.

Die Weiterbildung umfasst drei Module:

  1. Sprache erleben, Sprache begreifen und mit Sprache spielen
  2. Sprachförderung mit Musik und Rhythmik
  3. Theaterarbeit unter dem Aspekt der Sprachförderung.

DozentenInnen: Susann Tomoszus, Julia Fechner, Thomas Neumann, Angela Kröll

ECDL-Computerkurs

ECDL-Computerkurs

Der Kurs wird entsprechend des Programms der ECDL Foundation und als Voraussetzung zum Erlangen des Europäischen Computer Führerscheins, des in allen EU-Ländern anerkannten Zertifikates zum Nachweis von grundlegenden PC-Kenntnissen, durchgeführt. Immer mehr Firmen erkennen den Wert solider IT-Kenntnisse und führen den ECDL in ihren Aus- und Weiterbildungsprogrammen. Grundlegende Computerkenntnisse erhöhen wesentlich die Chancen der Arbeitssuchenden auf dem Arbeitsmarkt.

Der „ECDL-Computerkurs“ besteht aus 7 Modulen, dem Grundkurs, den Office-Anwendungen und den Internetlösungen. Jedes Modul wird mit einer Zwischenprüfung und der Kurs mit einer Gesamtprüfung abgeschlossen.

Dozent: Dr. A. Udelnow

Matschen und Quatschen

Sprachförderung durch Sinnesspiele und bildnerisches Gestalten in der Kleinkindpädagogik

Sinneserfahrungen ermöglichen Kleinkindern, ihre Umwelt zu erfahren, zu begreifen und zu erleben. Ganzheitliche, sinnliche Eindrücke führen Kinder am nachhaltigsten zu sprachlich viel-fältigem Ausdruck. Altersgerechte Sinnesspiele werden erprobt und Spielzeug selbst hergestellt. Verschiedene, pädagogische, angeleitete Arbeiten mit Matschmaterialien bilden den altersgerechten Übergang von Materialerfahrungen zu bildnerischem Gestalten. Sprachfördernde Reime und Lieder werden praktisch erprobt und Lieblingstexte in der Gruppe ausgetauscht.

Im Theorieteil wird der Zusammenhang von Sinnesförderung und Sprachentwicklung beleuchtet und erörtert.
Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiterbildungstage werden abschließend gemeinsam schriftlich fixiert und reflektiert.

Dozentin: Astrid Schulze

Krabbeln und Brabbeln

Sprachförderung durch Bewegung in der Kleinkindpädagogik

Kleinkinder erschließen sich ihre Umwelt in erster Linie durch Bewegung, d.h. durch den Bewegungssinn (Körperschema, Gleichgewicht, Raum-Lage-Orientierung). Psychomotorik spricht genau diese Bereiche an und fördert damit Bewegung und Sprache. Mit einfachen Materialien werden Beispiele für den pädagogischen Alltag erprobt.
„Zweckfreie“ Materialien mit hohem Aufforderungscharakter bieten Kindern die Möglichkeit, ihre Phantasie spielen zu lassen und damit zu eigenmotivierter, handlungsbegleitender Sprache zu kommen.

Durch gezielte Förderung des Bewegungssinnes wird also stets auch Sprache angeregt. Alte und neue Bewegungslieder und –spiele runden den Praxisteil ab.
Theoretisch wird aus verschiedenen Blickwinkeln der Zusammen-hang von Bewegung und Sprache beleuchtet.
Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiter-bildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert.

Dozentin: Astrid Schulze

„Jacke wie Hose“ und „Obst, Gemüse und noch mehr“

Ganzheitliche Ansätze in der Sprachförderung für Kindergartenkinder

Anhand der Themenbereiche Kleidung und Lebensmittel werden ganzheitliche Ansätze von alltagstauglicher Sprachförderung vorgestellt. Mit Spiel und Bewegung, Liedern und Reimen, Bilderbüchern und Malerei sowie allerlei interessanten Materialien wird in Kindern Sprechfreude geweckt, und sie werden auf vielfältige Art zu Sprache angeregt.
In der Weiterbildung wird praktisch erprobt, wie sprachfördernde Elemente spielerisch eingebaut werden können, z.B. Wortschatz, Mundmotorik, Satzbau, Präpositionen, Artikel.

Theoretisch wird das Thema „Sprachförderung im Alltag“ erörtert.

Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiterbildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert.

Dozentin: Astrid Schulze

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