Weiterbildung
Weiterbildung Übersicht 2012
Modulare berufsbezogene Langzeit-Qualifizierung (vorbehaltlich der ESF-Förderzusage)
für die Arbeit mit Kindern, Erwachsenen und SenorInnen
- Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen und Demenz
- Spiel-, theater- und musikpädagogische Methoden und Modelle zur Förderung von Kommunikation, Körperbewusstsein und Sprache bei Kindergarten- und Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache
Fort- und Weiterbildung nach dem Berliner Bildungsprogramm für die Arbeit mit Kindern in Kindertagesstätten
- Halt bloß nicht die Klappe!
- Matschen & Quatschen
- Stein auf Stein und Stück für Stück
- Wie viel steckt im Spiel?
- Vier Kerzen
- Mathilde, die Mathe-Ratte
- Kreatives Farbenspiel
- Curry, Kaffee und Co.
- Musik ist da – Jetzt geht es los!
- Gekonntes Erzählen
Fort- und Weiterbildung für die Arbeit mit SchülerInnen, Jugendlichen und Erwachsenen
- Pantomine
- Bewegung in Tanzsäcken
- Fremdsprachen lernen mit spiel- und theaterpädagogischen Methoden
- Vom Bild zum Kalender
- „Method Acting“ oder die Kunst, den Koffer der Selbsterfahrung zu öffnen
- Schwarzlicht-Theater
- Von mir zu dir zum Wir
- Mach mal Theater!
- Humor in der Pflege
- Medienberatung für PädagogInnen
Bewegung in Tanzsäcken
Bewegung in Tanzsäcken
Der Tanzsack bietet dem Akteur Schutz und Sicherheit, weckt neues Körpergefühl und Experimentierfreude. Mit dem Tanzsack können Hemmungen abgebaut und neue Erfahrungen zur Stärkung des Selbstvertrauens gemacht werden. Bewegungen im Tanzsack werden bewusster erlebt, bekommen Halt und werden auf das Wesentliche reduziert. Es bietet sich die Möglichkeit neuer Körper- und Bewegungserfahrungen. Der Tanzsack fördert die Experimentierfreude. Das Bewegen im Tanzsack ist ein tolles Erlebnis auch für Menschen mit Handicaps.
Nach einer Einleitung und körperlichem Warm-Up erproben sich die Teilnehmer/-innen in spielerischer Bewegung in Tanzsäcken. Feedback-Gespräche reflektieren das Erfahrene.
Lockere Kleidung erleichtert die Körperarbeit! Keine Vorkenntnisse erforderlich!
Dozentin: Irina Kowallik
| Termin: | 22./23.05.2012 |
| Kurs-Nr.: | 8522 |
| Umfang: | 14 Std. (2 x 7 Std.) |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 65,– €, erm. 60,– € |
Pantomime
Alles ist möglich!
Schweben, Fliegen, Zaubern, Verwandeln – alles kann als Pantomime dargestellt werden, weil wir nichts weiter dazu benötigen als den eigenen Körper, Phantasie und ein wenig darstellerisches Handwerk.
Warm-Up, Übungen für Körper- und Raumbewusstsein und die Einführung in verschiedene Illusionstechniken lassen uns dieser Kunst näher kommen und in Improvisationen umsetzen.
Lockere Kleidung erleichtert die Körperarbeit! Keine Vorkenntnisse erforderlich!
Dozentin: Irina Kowallik
| Termin: | 28./29.08.2012 |
| Kurs-Nr.: | 8521 |
| Umfang: | 14 Std. (2 x 7 Std.) |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 65,– €, erm. 60,– € |
Vier Kerzen
Lieder zur Advent- und Winterzeit für Kinder ab 4
Zwischen besinnlich und bewegt sind die Lieder, die Nikolaus und Väterchen Frost zum Leben erwecken, vom alten Brauch der vier Adventskerzen erzählen oder die Vorfreude auf den Winter besingen. Skurril wird es auch, wenn Robert berichtet, dass er seinen Adventskalender schon im September aufgemacht hat!
Hier sind Lieder zum leise Mitsingen und laut Mitmachen – und umgekehrt! Und für die kalte Jahreszeit wird winterlich getanzt, geschüttelt und die Hände gerieben, bis die Durchblutung auf Hochtouren kommt!
Wärmende Lieder für Menschen ab 4 Jahren!
Dozent: Robert Metcalf
| Termin: | 09.11.2012 |
| Kurs-Nr.: | 8513 |
| Uhrzeit: | 9.00 – 13.00 Uhr |
| Kosten: | 25,– €, erm. 23,– € |
Wie viel steckt im Spiel?
Wie viel steckt im Spiel?
Ganzheitliche Förderung von Kindergarten- und Hortkindern durch ausgewählte Spielangebote
Diese eintägige Team-Weierbildung bietet einen theoretischen und praktischen Überblick über die Möglichkeiten des gezielten Einsatzes von Spielen im pädagogischen Alltag.
Die Inhalte der Weiterbildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert. Abschließend wird gemeinsam erörtert, welche kindlichen Kompetenzen durch das Medium Spiel „ganz nebenbei gefördert“ werden können. Einblicke ins Berliner Bildungsprogramm bzw. die Grundsätze elementarer Bildung im Land Brandenburg runden den theoretischen Teil ab.
Inhalt:
- Kooperationsspiele und Wahrnehmungsspiele
- darstellende Spiele und Sprachspiele
- Bewegungs- und Entspannungsspiele
Theorie (nach U. Baer):
- Was ist Spiel?
- Wie kann man Spiele einteilen?
Dozentin: Astrid Schulze
| Termin: | nach Absprache |
| Kurs-Nr.: | 8512 |
| Umfang: | 7 Std. |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 33,– €, erm. 30,– € |
Stein auf Stein und Stück für Stück
Stein auf Stein und Stück für Stück
Beobachten und kreatives Dokumentieren von Sprache und Spiel bei Kleinkindern
Die Weiterbildung vermittelt einen fachlich fundierten Überblick über die verschiedenen Aspekte von Beobachtung und Dokumentation, angelehnt an das Berliner Bildungsprogramm und aktuelle pädagogische Konzepte. Dabei steht das Bild vom Kind in seiner ganz-heitlichen Entwicklung und Individualität im Mittelpunkt.
Mit zahlreichen praktischen Übungen und Beispielen werden wir konkrete Möglichkeiten aufzeigen, die Kinder als Gruppe, aber auch individuell in ihrem Sprach- und Spielverhalten zu beobachten und zu fördern.
Im zweiten Teil stellen wir an Hand des Buches „Kreative Dokumentation“ von Dorothee Jacobs verschiedene Dokumentationsmodelle vor und erproben sie praktisch.
Eine Auswahl an Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten soll dazu anregen, den Alltag der Kinder und ihre individuellen Besonderheiten gestalterisch festzuhalten.
Dozentin: Astrid Schulze
| Termin: | nach Absprache |
| Kurs-Nr.: | 8511 |
| Umfang: | 14 Std. (2 x 7 Std.) |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 65,– €, erm. 60,– € |
Matschen & Quatschen
Matschen & Quatschen
Sprachförderung durch Sinnesspiele und bildnerisches Gestalten in der Kleinkindpädagogik
Sinneserfahrungen ermöglichen Kleinkindern und Kindergartenkindern, ihre Umwelt zu erfahren, zu begreifen und zu erleben. Ganzheitliche, sinnliche Eindrücke führen Kinder am nachhaltigsten zu sprachlich vielfältigem Ausdruck. Verschiedene pädagogisch angeleitete Arbeiten mit Matschmaterialien bilden den altersgerechten Übergang von Materialerfahrungen zu bildnerischem Gestalten. Sprachfördernde Reime und Lieder werden praktisch erprobt und Lieblingstexte in der Gruppe ausgetauscht. Im Theorieteil wird der Zusammenhang von Sinnesförderung und Sprachentwicklung beleuchtet und erörtert.
Inhalt:
- Herstellung von sinnlichem Spielzeug
- altersgerechte, sprachfördernde Wahrnehmungsspiele
- Ersterfahrungen mit Matschmaterialien
- bildnerisches Gestalten mit Matschmaterialien
- alte und neue Spiele, Lieder und Reime
Theorie:
- Sprachentwicklung
- Wahrnehmung und Sprache
Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiterbildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert.
Dozentin: Astrid Schulze
| Termin: | 10./11.05.2012 |
| Kurs-Nr.: | 8510 |
| Umfang: | 14 Std. (2 x 7 Std.) |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 65,– €, erm. 60,– € |
Halt bloß nicht die Klappe!
Halt bloß nicht die Klappe!
Sprachförderung durch das Spiel mit Klappmaul-Puppen
Wie kann eine Klappmaul-Puppe die Sprachförderarbeit beim einzelnen Kind oder in der Gruppe unterstützen? Die optisch attraktiven Puppen eignen sich ideal zur Kontaktaufnahme, besonders bei sehr zurückhaltenden Kindern. Sie bieten den Kindern Identifikationsmöglichkeiten und können ein Spielbild sein.
Mit Hilfe einer professionellen Puppenspielerin erlernen die Teilnehmer/-innen die Grundlagen von Techniken des Klappmaul-Puppenspiels. Mittels Improvisationen werden die Puppen zum Leben erweckt, ihre individuelle Bewegungsart und ihr eigener Charakter werden erspielt. Auch ihre ganz spezielle Stimme und Sprechweise werden gefunden. Weiterhin werden Möglichkeiten erprobt, wie diese Puppen-Persönlichkeiten im pädagogischen Alltag mit den unterschiedlichen Altersgruppen zur Sprachförderung eingesetzt werden können. Schwerpunkt dabei ist der alltagsorientierte, situative Ansatz.
Dozentinnen: Astrid Schulze, Gabriela Trentin (Erziehungswissenschaftlerin/Puppenspielerin)
| Termin: | 19./20.04.2012 |
| Kurs-Nr.: | 8509 |
| Umfang: | 14 Std. (2 x 7 Std.) |
| Uhrzeit: | 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: | 65,– €, erm. 60,– € |
Spiel-, theater- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle zur Förderung von Kommunikation, Körperbewusstsein und Sprache bei Kindergarten- und Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache
Spiel-, theater- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle zur Förderung von Kommunikation, Körperbewusstsein und Sprache bei Kindergarten- und Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache
Das Ziel der Weiterbildung ist es, Sprachaneignung und -gebrauch möglichst sinnlich, handlungsbegleitend und am sozialen/pädagogischen Alltag orientiert zu fördern. ErzieherInnen und PädagogenInnen werden verschiedene Medien und Methoden vorgestellt, um Kindern eine Sprache anregende Umgebung zu gestalten und im Alltag Situationen zu erkennen und zu unterstützen, in denen sich Kinder Sprache spielerisch aneignen können.
Neben der Vermittlung basaler Elemente der Sprachförderung (auditive Wahrnehmung, Artikulation, Satzbildung usw.) wird den Kindern mit den Mitteln von Spiel, Theater und Gestaltung die Möglichkeit geboten, Sprache ganzheitlich zu erfassen.
Die Weiterbildung umfasst drei Module:
- Sprache erleben, Sprache begreifen und mit Sprache spielen
- Theaterarbeit unter dem Aspekt der Sprachförderung
- Sprachförderung mit den Mitteln von Spiel und Gestaltung
Dozentinnen: Angela Kröll, Astrid Schulze
| Termin: |
02.05. – 20.06.2012 | Kurs-Nr.: 8507 | Sept. – Nov. 2012 | Kurs-Nr.: 8508 |
| Umfang: | 90 Std. an 15 Terminen | |||
| Uhrzeit: |
9.00 – 15.00 Uhr |
Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit Senioren/-innen und Menschen mit Behinderungen und Demenz
Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit Senioren/-innen und Menschen mit Behinderungen und Demenz
Im Spiel und in der Gestaltung – vom einfachen Erkundungsspiel bis hin zum Symbol- und Rollenspiel – machen Menschen vielfältige Erfahrungen: sie lernen und orientieren sich spielend. Im Spiel erfahren Menschen, dass sie gestalten, verändern und etwas bewirken können. Körper und Phantasie werden bewegt, neue Fertigkeiten entdeckt und erprobt, Selbstbewusstsein aufgebaut oder gestärkt und Konflikte spielend bewältigt oder relativiert.
So hat das Spiel sowohl eine anregende und herausfordernde als auch eine entlastende Funktion. Das gilt in hohem Maße für all jene, deren Alltag nicht mehr von Pflichten bestimmt wird oder die nicht mehr allein Kraft und Willen zum Spielen aufbringen, sondern die Gruppe suchen und brauchen.
Die Themengruppen des Kurses sind:
- Biographiearbeit
- spielpädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit behinder ten/beeinträchtigten Menschen
- gestalterische Möglichkeiten und kreative Farbenspiele
- Spiele für alle Sinne und Gedächtnistraining
- vertiefende Einführung in die Krankheit Demenz
Dozentin: Helga Schimonsky
Termin: 01.09. – 16.12.2012
Umfang: 90 Std. an 15 Terminen
Uhrzeit: 9.00 – 15.00 Uhr
Kurs-Nr.: 8506
Mathilde, die Mathe-Ratte Ein „mathemusischer“ Workshop mit Robert Metcalf
Workshop mit Robert Metcalf
Mit Hilfe von Mathilde zeigt der Referent, wie man mit Musik, Spiel und Bewegung Kindern frühmathematische Themen begreifbar machen kann. Was ist ein Muster? Wie lange dauert eine Minute? Welche Gegenstände sind schwer, welche leicht? Wie erkenne ich ein Dreieck oder ein Quadrat?
Solche und ähnliche Fragen werden „mathemusisch“ aufgegriffen und die dazugehörigen Themen spielerisch erfahrbar gemacht.
Teilnehmer/-innen werden gebeten, ein Lied oder ein Spiel mitzubringen, in dem eine Zahl oder ein frühmathematisches Thema eine wichtige Rolle spielt.
Dozent: Robert Metcalf
Termin: 22.08.2012
Uhrzeit: 9.00 – 13.00 Uhr
Kosten: 25,– €, erm. 22,– €
Kurs-Nr.: 8514
Schwarzlicht-Theater
Schwarzlicht-Theater – ein Weiterbildungsangebot auf Nachfrage
Tauchen Sie ein in eine zauberhafte Welt ohne Worte, bunt, voller Musik und Bewegung! Hände erscheinen aus dem Dunkel, Körperteile schweben scheinbar schwerelos durch den Raum, Füße stehen Kopf, spielen im Zeitlupentempo Ball.
Der Kurs richtet sich an alle Menschen aus sonder- und allgemeinpädagogischen Berufen, die Impulse für ihre Arbeit suchen, und an alle, die diese Ausdrucksmöglichkeit lieben.
Neben einer Einführung in die Technik des Schwarzen Theaters werden Bühnentechnik, Improvisationen, das Spiel mit Collagen, Tricks und Effekten sowie deren methodische Umsetzung in Kita und Schule vermittelt. Auch für Menschen mit Behinderungen stellt Schwarzes Theater eine adäquate Ausdrucksmöglichkeit dar.
Wir organisieren für Sie diese zweitägige Weiterbildung nach Ihrem Wunsch, wenn sich genügend Interessenten/-innen zusammenfinden.
Melden Sie sich per Mail oder telephonisch. Wir machen’s möglich!












