3. Europäisches Jugendforum von People to People International

Vom 03. bis zum 09. August 2009 trafen sich 23 Jugendliche aus fünf verschiedenen Nationen im Alter von 16 und 17 Jahren in der Jugendherberge Wannsee, um die anderen europäischen Kulturen besser kennen zu lernen und gemeinsam ein kleines Theaterstück zu entwickeln.
Die Leiter des Berliner Büros der gemeinnützigen amerikanischen Organisation, die 1956 von Präsident Dwight D. Eisenhower gegründet wurde, Lars Poignant und Verena Denk, wandten sich an das KREATIVHAUS, um eine/n RegisseurIn für das geplante Stück zu suchen und fanden sie in Martina Brückner vom Projekt „Theater & Geschichten“.

 

23 Jugendliche aus 5 Nationen mit ihrer Regisseurin Martina Brückner (2. von links)  vor dem Branderburger Tor (Foto:privat) Lebhafte Gespräche auf dem Weg zum KREATIVHAUS (Foto: privat)

Sie begleitete die jungen Leute aus Albanien, Bulgarien, England, Kroatien und Rumänien über die Woche und inszenierte mit ihnen das Stück „Intercultural Encounters“ („Interkulturelle Begegnungen“).
Am Samstag, den 08. August um 18 Uhr wurde es schließlich, von zwei kleinen Improvisationen eingeführt, auf der Probebühne des KREATIVHAUSes vor fast vollen Rängen in englischer Sprache aufgeführt. Ausschnitte aus dieser Theater-Performance sind bei youtube zu sehen.

Da das übergeordnete Thema des Forums „Stereotypen, Vorurteile und Diskriminierung“ war, wurde dieses auch zum Aufhänger für das Stück: Eine neue Familie zieht in ein Berliner Mietshaus ein, das von Parteien unterschiedlichster Couleur und Nationalität bewohnt wird. Mit äußerstem Argwohn werden die neuen Mitbewohner betrachtet und vorverurteilt, bis es schließlich zu einer ersten wirklichen Begegnung kommt, und alle Vorurteile über Bord geworfen werden können.

Die Zusammenarbeit mit People to People International beim European Youth Forum 2009 verlief reibungslos, und Martina Brückner zeigte sich restlos begeistert von der Offenheit und Einsatzfreude der Jugendlichen, so dass es wünschenswert ist, diesen Kontakt für die Zukunft beizubehalten und, wenn möglich, auch zu erweitern.