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Papierwelten

Anregungen, Spiele und Modelle zur Raumgestaltung mit Papier

Über die kreative Auseinandersetzung mit dem Material Papier entstehen durch das Erproben verschiedener Techniken und Materialien Experimentier-Räume, die sich mit den Ideen der Kinder füllen. Erste Zeichnungen oder Schreibversuche, Versuche mit Reißen und Schneiden, Kleistern und Knüllen oder Orte für Bewegungsanlässe mit Papieren sind denkbare Umsetzungsmöglichkeiten.

Kinder bilden sich in der frühen Kindheit insbesondere über sinnliche Wahrnehmungs- und ästhetische Erfahrungsprozesse.

Mit dem Workshop sollen die Ideen der Kinder in einen räumlichen Rahmen gefasst werden. Der zweitägige Workshop versteht sich als Impulsgeber, Materialsammlung und Experimentierfeld und kann für gegenseitigen Austausch genutzt werden.

Die KursteilnehmerInnen vernetzen sich untereinander, um sich im weiteren Arbeitsverlauf zu unterstützen und die Ergebnisse auszutauschen. Eine Fotografin dokumentiert den Workshop. Es entsteht eine Projektmappe.

Dozentinnen: Susann Tomoszus

 

Mathilde, die Mathe-Ratte

Ein „mathemusischer“ Workshop mit Robert Metcalf

Wer hätte gedacht, dass Menschenkinder von einer Ratte etwas über Mathematik lernen könnten?! Mathilde ist aber keine normale, sondern eine Mathe-Ratte! Pfiffig, nett und neugierig. Sie singt und springt, sortiert ständig Knöpfe und hat immer ein Metermaß und ähnliche Dinge bei sich - in ihrem Rucksack. Im Kopf hat Mathilde Lieder, Reime und Spielideen, die alle mit Zählen, Ordnen und Messen zu tun haben.

Mit Hilfe von Mathilde zeigt der Referent, wie man mit Musik, Spiel und Bewegung Kindern frühmathematische Themen begreifbar machen kann. Was ist ein Muster? Wie lange dauert eine Minute? Welche Gegenstände sind schwer, welche leicht? Wie erkenne ich ein Dreieck oder ein Quadrat?

Solche und ähnliche Fragen werden „mathemusisch“ aufgegriffen und die dazugehörigen Themen spielerisch erfahrbar gemacht.

TeilnehmerInnen werden gebeten, ein Lied oder ein Spiel mitzubringen, in dem eine Zahl oder ein frühmathematisches Thema eine wichtige Rolle spielt.

Dozent: Robert Metcalf

Kreatives Farbenspiel

Vom Alltagsgrau und Kaffeebraun bis Sonnengelb und Zinnoberrot

Jedem Kind wohnt ein lustvoller und scheinbar zielloser Spieltrieb inne. Dieser Workshop vermittelt ErzieherInnen und allen Interessierten Möglichkeiten, wie sie Farben zum freien Spiel einsetzen können.

Es wird gezeigt und ausprobiert, wie man bei Kindern die Arbeit mit Farben zur Förderung der Eigenwahrnehmung und für kreative Ausdrucksmöglichkeiten nutzen kann. Dazu dient der zweckfreie und spielerische Umgang mit Farben jeder Art.

Der Prozess und die Freude des Arbeitens und nicht das Endprodukt stehen dabei im Vordergrund. Im kreativen Gestalten sind die Kinder und auch wir Erwachsenen ErfinderInnen mit Assoziationen und Ideen.

Themen sind u.a. Lieblingsfarben, Farbspuren und die Farbe in der Welt.

Dozentin: Susanne Maurer

Erzählen – ein bildendes Vergnügen !

Die sprachliche Bildung ist Voraussetzung für:

  • die optimale Förderung der kindlichen Persönlichkeit
  • die erfolgreiche berufliche Entwicklung - nicht nur in Kita und Schule
  • die nachhaltige Vermittlung traditioneller ethischer Grundhaltungen
  • das verständnisvolle Miteinander der Kulturen.

Und das geschieht lediglich durch das Finden von Geschichten, durch Erfinden und Erzählen? Ja, aber gekonnt! Erzählen lernt man nur durch Erzählen. Und man braucht dazu nur sich selbst - und Geschichten. Das kann jede/jeder lernen, und zwar mit Vergnügen.
Das Was? Wann? Wie? Womit? – das Einmaleins des Geschichten-erzählens ist Inhalt dieses Angebotes.

Das Angebot richtet sich an ErzieherInnen, LehrerInnen, Sozialpäda-gogenInnen, Eltern und alle, die in ihrem Leben das Erzählen als besonders vergnügliche Erkenntnis erfahren haben oder erfahren wollen.

Dozent: Jürgen Kretzschmar

Maskenspiel – das andere Gesicht

Bewegungsspiele für Vorschulkinder und Grundschüler
mit einfachen Materialien und Objekten

Dem Berliner Bildungsprogramm entsprechend wird hier auf den Bereich Körper, Bewegung und Gesundheit insistiert.
Mit Masken zu spielen, fördert die Darstellung von nicht Persönlichem und das abstrahierende Denken. Durch den Perspektivenwechsel wird auch der Empathie Raum gegeben. Das Spiel mit Masken ist eine besondere Verwandlung, die befreiend erfahren wird. Der eigenen Mimik beraubt, wirkt der Spielende verfremdet. Durch Einsatz von Körperhaltung, Bewegung und Dynamik wird die Maske lebendig. Die bewusste Erfahrung der eigenen Körpersprache kann im Spiel wie im Leben Anwendung finden.

Nach einleitenden Worten zum Maskenspiel mit speziellen Regeln und
praktischen Beispielen haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit zur praktischen Erprobung. Das Erlebte wird im gemeinsamen Gespräch reflektiert.
Ein Warm-up bereitet den Körper auf das bewusste, gestische Spiel vor.

Bitte entsprechende Kleidung mitbringen!

Dozentin: Irina Kowallik

Theater im Klassenraum - Grundkurs

Für all jene, die gerne Theater in der Vorschule, Grundschule oder im Hort anbieten wollen. Es werden Spiele, Theaterübungen und kleine szenische Improvisationen vorgestellt und gemeinsam ausprobiert.

Grober Arbeitsplan:
Gemeinsames Ausprobieren von:

  • Kennenlernspielen
  • Warm-Up Übungen
  • Theaterübungen
  • Szenischer Improvisation

Bitte bequeme Kleidung mitbringen!

Dozentin: Julia Fechner

Bitte beachten Sie: zu diesem Thema bieten wir Ihnen auch einen Aufbaukurs an!

Theater im Klassenraum - Aufbaukurs

Lust auf mehr?
In diesem Kurs wird aufbauend auf den Grundkurs vermittelt, wie ein konkretes Stück mit SchülerInnen erarbeitet werden kann. Es werden verschiedene Methoden der Stückerarbeitung vorgestellt, die sich besonders für die Theaterarbeit mit Grundschulkindern eignen.

Folgende Methoden zur Stückentwicklung und der Arbeit an Figuren werden erprobt:

  • Annäherung an ein Thema/eine Figur über Bewegung
  • Raumerfahrung und Gestaltung von Bühnenräumen
  • Funktionen des Requisits
  • Textarbeit
  •  

Dozentin: Julia Fechner

 

Schwarzlicht-Theater

Tauchen Sie ein in eine zauberhafte Welt ohne Worte, bunt, voller Musik und Bewegung! Hände erscheinen aus dem Dunkel, Körperteile schweben scheinbar schwerelos durch den Raum, Füße stehen Kopf, spielen im Zeitlupentempo Ball.
Der Kurs richtet sich an alle Menschen aus sonder- und allgemeinpädagogischen Berufen, die Impulse für ihre Arbeit suchen.

Neben einer Einführung in die Technik des Schwarzen Theaters werden Bühnentechnik, Improvisationen, das Spiel mit Collagen, Tricks und Effekten sowie deren methodische Umsetzung in Kita und Schule vermittelt. Auch für Menschen mit Behinderungen stellt Schwarzes Theater eine adäquate Ausdrucksmöglichkeit dar.

Dozent: André Manecke

Streiten ist nicht immer doof

Mit Forumtheater zur kreativen Konfliktlösung

In unserem Leben treffen wir immer häufiger auf Konflikte: Konflikte mit
uns selbst, mit SchülerInnen, mit LehrerInnen, mit Eltern, mit Vorgesetzten. Manchmal brennt die Luft. Dann weiß keine/r mehr genau, wie der Streit eigentlich angefangen hat oder wie man da wieder heraus kommt.

Da es wichtig ist, Konflikten nicht aus den Weg zu gehen, sondern daran zu wachsen, schlüpfen wir in Rollen und untersuchen auf spielerische Art und Weise, welches Verhalten die jeweilige Situation deeskalieren kann. Theater kann helfen, einige Ursachen von Konflikten zu erkennen, zu verstehen und kreativ zu bewältigen.
Mit Hilfe von Übungen zur Körpersprache, zum Vertrauen und zur Kooperation sowie Techniken aus dem Statuen- und Forumtheater von Augusto Boal werden wir Konfliktbeispiele untersuchen und nach kreativen Lösungsmöglichkeiten suchen.

Dozent: Frank Schikore

WEIHNACHTSBAZAR im AktionsRaum

Weihnachtsbazar im Aktionsraum

Weihnachtsbazar im AktionsRaum

Montag, 20.12.2010

14:00 bis 18:00

Kongostraße 28 • Berlin Wedding

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Bühnenprogramm

Spielaktionen

Kunstmarkt

Kaffee und Kuchen

 

BerlinerZentralTheater • "Faust" - Der Tragödie Zweiter Teil

"Faust" - Der Tragödie Zweiter Teil
In einer Inszenierung des BerlinerZentralTheaters, 2010

Ein bankrotter Staat, der sich bereitwillig mit einer Inflation zu retten versucht, Folgen eines Krieges, der neben dem offiziellen Anlass seine sehr speziellen Gründe hatte, gescheiterte Immigration von Kriegsflüchtlingen, unschuldige Opfer eines ungesteuerten Fortschrittswahns – Themen, die man eigentlich in einem Stück moderner Dramatik vermutet und stattdessen ganz unvermutet in einem ganz alten Stück findet.

„Faust II“ von Goethe ist das wohl bekannteste und zugleich unbekannteste Werk der Deutschen Klassik. Alle wissen von seiner Existenz, kaum jemand kennt es.

Faust als Stück wie auch als Figur im Spannungsverhältnis zwischen Identitätssuche und Verführbarkeit ist die Herausforderung, der sich das BZT in seiner neuen Arbeit annimmt.

Dabei versucht das Ensemble, seiner Art der modernen Klassiker-Interpretation treu zu bleiben: spannendes Theater zu machen, ohne in langweilig hohles Pathos einerseits und ohne in „moderne“ Regietheater-Manieriertheiten andererseits zu verfallen.
 

Regie: Ulrich Radoy
Musik: Thomas Naumann
Ausstattung: Hanka Vehabovic / Hartmut Kohn

Berliner TingelTangel

Wilde Bühne Berlin - Die "Goldenen Zwanziger"

Link zum BerlinerTingel Tangel

Berlin, im September 1921.
Die gelernte Operettensoubrette Trude Hesterberg erfüllt sich ihren Kabarett-Traum. Mit 5000 Mark eröffnet sie im Keller unter dem Theater des Westens an der Kantstraße ihre "Wilde Bühne", ein intimes Lokal mit 175 Plätzen.

Zunächst gibt es hier Lieder aus der Feder Leo Hellers und seiner Berliner Unter- und Kaschemmenwelt zu hören. Kurze Zeit später arbeitet auch die prominente Schreiberzunft - Kurt Tucholsky, Klabund, Erich Kästner und schließlich der Hausautor Walter Mehring - mit. Die Kompositionen stammen neben Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky vorwiegend vom Hauskomponisten Werner Richard Heymann, der später auch Karriere als Filmmusik-Komponist machen wird.

Und auch an renommierten Interpreten ist kein Mangel: Margo Lion, Kurt Gerron, Wilhelm Bendow, Annemarie Hase, Kate Kühl, Joachim Ringelnatz. Die verschiedenartigen Talente werden künstlerisch wie organisatorisch zusammengehalten und geformt von einer Prinzipalin, die durch zielbewusste Regiearbeit jede Individualität zur Entfaltung bringt und Texte, Musiken, Kostüme und Darstellung zu einer Stileinheit zu verschmelzen weiß, die es überflüssig macht, "Effekte aus anderen Kunstarten zu borgen", wie der Kritiker Max Herrman-Neiße erkennt.

Die rasch voranschreitende Inflation und ein Brand setzen jedoch dem Theater bereits im Oktober 1923 ein jähes Ende.

5 Kontinente, 3 Klassiker, 4 Jahreszeiten und ein Einfall

„5 Kontinente, 3 Klassiker, 4 Jahreszeiten und ein Einfall"
Regie: Thilo Bäß

Das kleine Schwester-Ensemble des BZT, (BerlinerZentralTheater) spielt mit der Welt der Poesie und der Welt in der Poesie.
Die Spielenden überschreiten Grenzen: nicht nur zwischen den Ländern, Kulturen, Sprachen, sondern auch den Literaturgattungen „und wandeln mit bedächt‘ger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle..." (Goethe).

Als multikulturelles Werkstatt-Theater experimentieren sie mit lyrischen Texten und präsentieren in der Vorweihnachtszeit das dramatische Ergebnis ihrer Reise. Denn „ihr wißt, auf deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag" (Goethe).

Sieben und ein Streich

Sieben und ein StreichWeit oben im Norden Europas ist der Weihnachtsmann zu Hause. Viele Geschichten ranken sich um ihn, aber auch um Trolle, Wichtel und Weihnachtstraditionen. Lasst euch in den Norden entführen: hört Lustiges und Besinnliches, trefft Trolle und Wichtel, begegnet Gänsen und Tannenbäumen, folgt in verschneite Märchenwelten oder versetzt euch in nördlich verzauberte Wohnstuben mit wärmendem Kamin.

Die passenden tiefen Töne zaubert Michael Waterstradt aus seinem Kontrabass hervor.

 

 

zwischenträume – Max und Moritz

Szenenfoto: Max und Moritz Foto: KREATIVHAUS-Archiv, Michael Schröder

zwischenträume präsentiert
am 19. November um 15:00 Uhr

Max und Moritz

Wer kennt sie nicht, die frechen Lausbubenstreiche von Max und Moritz.

Einst von Eltern oder Großeltern vorgelesen oder im eigenen Buch selbst geschmökert, sind sie bis heute in unserem Gedächtnis haften geblieben.

Mit ungewöhnlicher Ästhetik und liebevoll gearbeiteten Requisiten und Kostümen (Angelika König) interpretieren Mitglieder der Gruppe die Streiche an Witwe Bolte, Schneider Böck und Lehrer Lämpel auf ganz eigene unterhaltsam verspielte Weise.

Bei diesem amüsanten Theaterspiel erweckt eine Geschichtenerzählerin die unvergessenen Reime von Wilhelm Busch neu zum Leben. Zusätzlich werden die Streiche der beiden Burschen musikalisch mit Gitarre untermalt und interpretiert.

An alle Junggebliebene, die sich gerne an die Streiche von Max und Moritz erinnern, wendet sich unser ca. 40-Minuten-Stück.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

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